Fluss und Aue erfahren

 
 

Das Naheliegende ist heutzutage vielen Menschen fremd geworden.
So kennen vor allem Kinder, Jugendliche und Heranwachsen-de die Gewässer ihrer Heimat nicht einmal mehr dem Namen nach.
Die Lage von Quellen oder die Standorte, an denen Fluss-krebse oder Wasseramseln beobachtet werden können, sind den meisten Jugendlichen nicht mehr bekannt.
Viele kennen weder die Quellen noch die Mündungen der lokalen Gewässer.
Zum Wasserkreislauf, zu den Gewässern vor Ort, haben immer weniger Menschen eine Beziehung. Wasserhahn, Dusche und Badewanne, Schwimmhalle oder Freibad sind oft die einzigen Bezugspunkte der Heranwachsenden zum Wasser.

Für den Schutz und die Erhaltung unsere Bäche und Flüsse gilt es, über die Gewässerpädagogik das menschliche Bewusst-sein für den schonenden Umgang mit den Gewässern zu entwickeln.
Insbesondere muss dabei die heutzutage zumeist verloren ge-gangene Beziehung Mensch-Gewässer wiederhergestellt werden, indem bei Kindern, jugendlichen und Erwachsenen ein neues Bewusstsein für die Welt der Gewässer als Lebens-grundlage von Mensch und Natur geschaffen wird.
Bei der spielerischen oder der bewussten Begegnung am Gewässer kann eine Identifikation mit der natürlichen Wasser-welt hergestellt werden.

 

Natur erleben mit allen Sinnen
Beim Naturerlebnis spielt der emotionale Zugang zu unseren Bächen und Flüssen eine große Rolle.
Neben diesem werteorientierten Ansatz dient der naturkund-liche Ansatz dem Erforschen und Untersuchen des Gewässerumfeldes.
Erleben und Lernen mit allen Sinnen ist Voraussetzung für optimales Lernen. Neben den oft bestimmenden visuellen Reizen sollen akustische Wahrnehmung, Geruchs- und Tast-sinn die Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität für unsere heimischen Gewässer fördern.
Das Aktivieren der fünf Sinne durch spielen, beobachten, unter-suchen, erforschen vermittelt sowohl Wissen als auch den sinnlichen Zugang zur Natur.

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