Fluss und Aue erleben

 
 

Die Umweltbildung nutzt die Erkenntnisse aus der psycholo-gischen Wahrnehmung von Natur und Gewässern.
Natürliche Gewässer wie mäandrierende Bäche oder Flüsse mit einem artenreichen Gehölzsaum sprechen die menschlichen Sinne besonders an. Wasser weckt eine Reihe von Assoziationsketten: Kühlt, reinigt, wäscht, stillt Durst, murmelt, plätschert usw.
Solche emotionalen Bezüge sind ein zentraler Ausgangspunkt zur Erschließung des Bewusstseins für Gewässer. Indem man vor allem die emotionalen Empfindungen anspricht, kann man

 

eine solide Basis für eine lang andauernde Beziehung zu den Gewässern schaffen. Dieser umweltpädagogische Ansatz zielt auf ein Lernen mit allen Sinnen ab.

Gewässer spielerisch kennen lernen kann zu nachhaltigen Lerneffekten führen. 
Wer ein Gewässer als Naturelement erfahren und mit allen Sinnen kennen gelernt hat, erkennt die Quellen, Bäche und Flüsse als schutzbedürftig und schützenswert an.

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